Dom

Hildesheimer Dom

Der romanische Dom von Hildesheim wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört, aber in den 1950er Jahren und in den letzten Jahren schnell wieder restauriert.

Das Denkmal wurde 2014 wiedereröffnet und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes genauso wie die Michaelskirche.

Das Original Bauwerk wurde Anfang des 11. Jahrhunderts fertiggestellt und hat wie die Michaelskirche einen symmetrischen Grundriss mit zwei Apsiden.

Am Westportal befinden sich die berühmten Bernwardtüren, ein Paar ottonischer oder romanischer Bronzetüren aus dem frühen 11. Jahrhundert, mit Reliefs, die an Szenen aus der Bibel erinnern, die im Wachsausschmelzverfahren hergestellt wurden.

Die Krypta hat den Krieg überlebt und verfügt über einen Schrein des Ortsheiligen Godehard aus dem 12. Jahrhundert, während man die exquisite ottonische Bernwardsäule aus den frühen 1000er Jahren und das bronzene Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert sehen muss, das mit Bildern wie der Taufe Jesu und der Israeliten, die das Rote Meer überqueren, gegossen wurde.

Innenausstattung, Kunst und Schätze

Heziloleuchter
Taufbecken: Detail Taufe Christi im Jordan
St. Antonius mit Azelinleuchter und Lettner

Weltberühmt sind die Bronzegüsse aus der Zeit Bischof Bernwards (993–1022):
* die Bernwardstür aus dem Jahre 1015 (mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte)
* die Christussäule aus dem Jahre 1020 (mit Darstellungen der Taten Christi)