St.-Godehard-Basilika

Die St.-Godehard-Basilika

Die St.-Godehard-Basilika wurde im 12. Jahrhundert nach der Heiligsprechung des Benediktinerabts und späteren Hildesheimer Bischofs Godehard (Gotthard) als benediktinische Klosterkirche im hochromanischen Stil erbaut und ist bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten (Ausmalung und Ausstattung 19. Jh.). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Godehardikirche zwar bei Luftangriffen am 13. Februar 1945, am 22. Februar 1945 und am 22. März 1945 vor allem im Bereich des nördlichen Seitenschiffes beschädigt, jedoch konnten die Schäden bereits 1945 wieder behoben werden, so dass die Kirche im selben Jahr wieder für Gottesdienste zur Verfügung stand. Sie war die einzige Kirche im Zentrum von Hildesheim, die von größeren Zerstörungen verschont blieb. Teile des Klausurbereichs (Ostflügel mit Kapitelsaal, Südflügel mit spätmittelalterlichen gewölbten Kellerräumen) sind erhalten, jedoch wurden die südlichen Raumteile bei einer Umbaumaßnahme in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Substanz beeinträchtigt. Die Kirche wurde 1963 zur päpstlichen Basilika minor erhoben.

Die Basilika St. Godehard in Hildesheim

Die Basilika St. Godehard ist eine romanische ehemalige Benediktiner-Klosterkirche am Südrand der Altstadt von Hildesheim.

Mit ihren klassischen Proportionen, von keinerlei späteren Umbauten beeinträchtigt und im Zweiten Weltkrieg fast unversehrt, gehört sie zu den bedeutendsten Zeugnissen romanischer Baukunst in Deutschland.

Seit 1963 trägt sie den päpstlichen Ehrentitel Basilica minor.

Architektur

St. Godehard ist eine dreischiffige Basilika mit Querschiff und Chorumgang, einem großen achteckigen Vierungsturm und einem Westwerk mit zwei kleineren Türmen und Westapsis (heute Taufkapelle). Die Außenwände sind mit Blendarkadenfriesen und Lisenen gegliedert. Von den Portalen ist das nordwestliche das eindrucksvollste, in dessen Tympanon Christus, flankiert von den heiligen Bischöfen Godehard und Epiphanius, die Eintretenden begrüßt.

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