Umgestülpter Zuckerhut

Hildesheimer Umgestülpter Zuckerhut
Der Umgestülpte Zuckerhut war ein um 1510 erbautes Fachwerkhaus in Hildesheim, das sich durch kühne Auskragungen an drei Fassadenfronten auszeichnete. Das Erdgeschoss hatte eine Grundfläche von 17 m², während das zweite Obergeschoss eine Fläche von 29 m² aufwies. Die umgekehrt konische Form erinnerte an einen auf den Kopf gestellten Zuckerhut.

Das als statische Meisterleistung bei der Ausnutzung eines kleinen Grundstücks geltende Nachbargebäude des Pfeilerhauses am Nordostausgang des Andreasplatzes zum Hohen Weg (Andreasplatz Nr. 29) wurde im Zweiten Weltkrieg beim Luftangriff auf Hildesheim am 22. März 1945 zerstört.

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Rekonstruktion

Nachdem eine erste Initiative 2002 gescheitert war, plante die „Hildesheimer Altstadtgilde“ die Rekonstruktion des Gebäudes ab 2009.

Am 4. Februar 2009 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Hildesheim einstimmig den Wiederaufbau des Hauses. Baubeginn war am 9. November 2009; für Mitte Dezember 2009 waren das Richtfest und für den 65. Jahrestag des Luftangriffs auf Hildesheim am 22. März 2010 die Fertigstellung des Gebäudes geplant.

Das Richtfest wurde witterungsbedingt auf Februar 2010 verschoben und fand am 3. Februar 2010 statt.

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