Die St.-Godehard-Basilika
Die St.-Godehard-Basilika wurde
im 12. Jahrhundert nach der Heiligsprechung des Benediktinerabts und
späteren Hildesheimer Bischofs Godehard (Gotthard)
als benediktinische Klosterkirche im hochromanischen Stil erbaut und
ist bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten
(Ausmalung und Ausstattung 19. Jh.). Im Zweiten Weltkrieg wurde die
Godehardikirche zwar bei Luftangriffen am 13. Februar 1945, am 22.
Februar 1945 und am 22. März 1945 vor allem im Bereich des
nördlichen Seitenschiffes beschädigt, jedoch konnten
die Schäden bereits 1945 wieder behoben werden, so dass die
Kirche im selben Jahr wieder für Gottesdienste zur
Verfügung stand. Sie war die einzige Kirche im Zentrum von
Hildesheim, die von größeren Zerstörungen
verschont blieb. Teile des Klausurbereichs (Ostflügel mit
Kapitelsaal, Südflügel mit
spätmittelalterlichen gewölbten
Kellerräumen) sind erhalten, jedoch wurden die
südlichen Raumteile bei einer Umbaumaßnahme in der
2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Substanz
beeinträchtigt. Die Kirche wurde 1963 zur päpstlichen
Basilika minor erhoben.