“Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur,
sondern nur im
Gegensatz zu dem, was wir über die Natur
wissen.”
St. Augustin Apostel von England & erster Erzbischof
von Canterbury
Ihr Gebiet entspricht dem östlich der Weser gelegenen
Anteil
Niedersachsens und dem Norden des Landes Bremen (Bremen-Nord, also die
Anteile der Stadt Bremen nördlich der Lesum, und Bremerhaven).
Es
ist eines der flächengrößten
Bistümer
Deutschlands, umfasst jedoch fast ausschließlich Regionen, in
denen die Katholiken eine Minderheit bilden und damit in der Diaspora
leben. Nur das im Süden des Bistums gelegene Dekanat
Untereichsfeld sowie die Dörfer des alten „(kleinen)
Stifts“ im Raum Hildesheim haben eine katholische
Bevölkerungsmehrheit.
Bistumsleitung
Seit dem 13. November 1983 war Dr. Josef Homeyer Bischof von
Hildesheim. Nachdem Papst Johannes Paul II. seinem
Rücktrittsgesuch zum 75. Geburtstag stattgegeben hatte,
übernahm im August 2004 der dienstälteste (seit 1992)
Weihbischof Hans-Georg Koitz die Leitung der Diözese und wurde
vom
Domkapitel zum Diözesanadministrator gewählt. Die
Sedisvakanz
bis November 2005 war eine der längsten der jüngeren
Kirchengeschichte.
Am 29. November 2005 wurde der damalige Kölner Weihbischof
Norbert
Trelle zum 70. Bischof von Hildesheim ernannt. Die feierliche
Amtseinführung (Inbesitznahme der Cathedra) war am 11. Februar
2006 im Dom zu Hildesheim.
Das Amt des zweiten Weihbischofs hat seit 1995 Dr. Nikolaus
Schwerdtfeger inne.
Bis zu seiner Emeritierung lud Bischof Josef Homeyer über 20
Jahre
die Jugendlichen des Bistums zur Chrisammesse ein. Diese Tradition ist
in ihrer Form einzigartig. Bischof Norbert führt diese
Tradition
nach seiner Amtsübernahme fort.